Zum Schulentwicklungsplan des Kreises Plön

Veröffentlicht am 28.03.2012, 17:26 Uhr     Druckversion

27. 3. 2012

Zum Schulentwicklungsplan des Kreises Plön
Ziel: Gymnasiale Oberstufe für Gemeinschaftsschule Schönberg

Die Gemeinschaftsschule Schönberg ist eine erfolgreiche Schule und gehört zu den bestfrequentierten Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein.
Der Schulverband Probstei, Elternschaft und das Kollegium leisten gemeinsam hervorragende Arbeit. Deshalb unterstützt die SPD-Kreistagsfraktion die Forderungen der Eltern, der Lehrer und des Schulverbandes nach Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule in Schönberg.

Das laut Schulgesetz geforderte öffentliche Bedürfnis liegt nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion in Schönberg vor. Die dafür notwendigen baulichen und sächlichen Voraussetzungen wurden geschaffen. Der Schulverband in Schönberg hat im baulichen Bereich in vorbildlicher Weise investiert und damit die Voraussetzungen für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe von Seiten des Schulverbandes erfüllt.


Die SPD-Kreistagsfraktion bedient sich einer Schulartenbezogenen Sichtweise für diese Forderung, denn neben dem klassischen Abitur ist der Weg, an einer Gemeinschaftsschule Abitur zu machen, ein neuer, die Schullandschaft bereichender Weg. Er schafft mehr Chancengleichheit, das ist uns besonders wichtig, für die Schülerinnen und Schüler.
Das Schulgesetz fordert Wettbewerb. Die Eltern haben mit den Anmeldezahlen abgestimmt, die Schülerzahlen der letzten zwei Jahre belegen dies eindrücklich.
Nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion würden die Schülerzahlen noch stärker ansteigen, wenn die Eltern die Sicherheit hätten, dass ihre Kinder an der Gemeinschaftsschule Probstei auch das Abitur machen können.

Lutz Schlünsen, SPD-Fraktionsvorsitzender:
„Auch der Kreis Plön muss sich diesem Wettbewerb stellen und die Wahlfreiheit der Eltern für ihre Kinder akzeptieren und für alle Schularten das optimale Ergebnis ansteuern.
Der Kreis Plön darf sich nicht dem Verdacht aussetzen, den Erhalt der kreiseigenen Schulen in der Stellungnahme des Kreises zu bevorzugen“.

Neben den demografischen Zahlenspielen gibt es selbstverständlich auch noch qualitative und atmosphärische Unterschiede, zwischen den Oberstufen herkömmlicher Gymnasien und den Oberstufen an den Gemeinschaftsschulen.
Dieser Konkurrenzsituation zwischen den Schularten muss sich auch der Kreis Plön stellen. Das ist vom Gesetzgeber so gewollt.
Der Kreis Plön hat landesweit die geringste Zahl an Gemeinschaftsschulen, obwohl eine hohe Nachfrage durch die Eltern besteht.
Nach unserer Auffassung ist es deshalb sehr wichtig, die bestehenden Gemeinschaftsschulen zu unterstützen und der weiteren Entwicklung keine Hemmnisse entgegenzusetzen. Europaweit ist schon jetzt die Gemeinschaftsschule die Schule der Zukunft.
Ein weiteres Problem besteht in der nachweislich geringen Abiturquote im Kreis Plön. Umfassende Bildung mit einem Abiturabschluss ist die Eintrittskarte in eine optimale Berufsausbildung. Dafür steht der Kreis in der Verantwortung und muss alles ermöglichen, was zu einer höheren Abiturquote führt.

Die SPD-Fraktion sieht sich nach wie vor in der Verpflichtung, ein breites Schulangebot in erreichbarer Entfernung für alle Schülerinnen und Schüler des Kreisgebietes bereitzustellen, dem Elternwillen ist eine hohe Priorität einzuräumen und den gesetzlichen Voraussetzungen zu entsprechen.


Homepage: SPD Kreis Plön


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