Neubau der Kreisfeuerwehrzentrale - eine Investition in die Zukunft

Veröffentlicht am 22.09.2012, 08:37 Uhr     Druckversion

18. 9. 2012


SPD Kreistagsfraktion: Neubau der Kreisfeuerwehrzentrale - eine Investition in die Zukunft


"Es ist eine schwierige Geburt“, so der Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Lutz Schlünsen, „die SPD-Kreistagsfraktion entscheidet sich bei der Grundsatzentscheidung für den Neubau einer Kreisfeuerwehrzentrale.“
"Uns ist bewusst“, so der Fraktionsvorsitzende Lutz Schlünsen weiter, „dass der Neubau teurer werden wird als eine Sanierung einer 40 Jahre alten Feuerwehrzentrale. Mit der Entscheidung für den Neubau investieren wir auch in die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr, um optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit zu schaffen.

Immer neue Herausforderungen, wie z.B. durch den Bau von Windkraftanlagen, Solaranlagen, Biogasanlagen oder gesetzliche Anforderungen erfordert eine perspektivische Erweiterungsmöglichkeit. Mit der Sanierung würden wir lediglich Löcher stopfen und bei weiteren Anforderungen schon am Ende der Grenzen sein.“

Die Investitionen in die Kreisfeuerwehr waren in den vergangenen Jahren deutlich unterdurchschnittlich, so dass ein Stau bis hin zur Nichteinhaltung von Arbeitsrechtlichen Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse zu diesem Ergebnis von mind. 2,5 Mio. Sanierungskosten führen würde.

Eine Sanierung und mögliche Erweiterung am Standort ist nicht möglich, so dass dieser Schritt nicht umsetzbar ist. Der vorhandene Standort ist einfach nicht mehr ausbaufähig und jede neue Anforderung an das Feuerwehrwesen kann nicht mehr umgesetzt werden. Immer neue Aufgaben und Herausforderungen, sei es beim Atemschutz oder durch gesetzliche Änderungen, neue und zunehmende Techniken, wie z.B. Windkraftanlagen, Biogasanlagen oder Solaranlagen oder aber auch die Reaktivierung der Bahnstrecke Kiel-Schönberg führen zu zusätzlichen Forderungen und Arbeitsbereichen.

"Es macht keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und die Hinweise und Mängelberichte der Feuerwehrunfallkasse zu ignorieren“, resümiert Lutz Schlünsen. Die Kreisfeuerwehr ist eine originäre gesetzliche Aufgabe des Kreises. Bei der Standortfrage ist die Kreistagsfraktion noch offen, wobei es schon bereits Sympathien für den Standort Preetz gibt. Er liegt zentral für alle Wehren, es gibt Kooperationen und Synergien mit dem Bildungszentrum Plön und dem THW. Dennoch ist auch das Kasernengelände in Lütjenburg nicht aus dem Rennen, denn auch dort gibt es Liegenschaften, die bewertet und geprüft werden müssen. Außenseiterchancen hat Wankendorf und Plön scheint kein passendes Gelände in ausreichender Größe anbieten zu können. Diese Standortentscheidung wird allerdings erst nach weiteren Erarbeitungen und Kostenschätzungen am 20. Dezember 2012 im Kreistag beschlossen.





Homepage: SPD Kreis Plön


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