Pflegestützpunkt: Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger

Veröffentlicht am 08.03.2013, 15:58 Uhr     Druckversion

8. 3. 2013

 
Pflegestützpunkt: Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger

SPD Politiker informieren sich über die Arbeit

Bereits frühzeitig im Jahr 2010 hat sich die SPD-Kreistagsfraktion für die Einrichtung eines Pflegestützpunktes im Kreis Plön stark gemacht.Die Diskussionen im Ausschuss für Gleichstellung, Gesundheit und Soziales verliefen nicht mit allen Fraktionen Ziel führend, aber letztendlich konnte eine Mehrheit im Kreistag für die Errichtung erreicht werden. Nachdem der Pflegestützpunkt nunmehr seit etwa 2,5 Jahren tätig ist, haben sich Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion zu einem Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes getroffen. Nicole Adamczewski und Daniela König vom Pflegestützpunkt standen der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Helga Hohnheit, dem Vorsitzenden des Fachausschusses Norbert Maroses und dem sozialpolitischen Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Kai Bellstedt für Fragen zur Verfügung.
 
Aktuell gibt es in 12 Kreisen und kreisfreien Städten Pflegestützpunkte in Schleswig-Holstein. Der Pflegestützpunkt verfügt über drei Halbtagsstellen, sie kümmern sich um die Kompetenzfelder psychosozial, pflegerisch und um die Verwaltung. Die Finanzierung ist bis Ende 2014 durch einen Vertrag zwischen dem Kreis Plön, dem Land Schleswig-Holstein und den Kranken- und Pflegekassen gesichert.
 
Die Zahlen sprechen ausdrücklich dafür, dass die Einrichtung die richtige Entscheidung war: in 2012 haben insgesamt 872 Kontakte zu Hilfesuchenden stattgefunden. Die Mehrzahl davon telefonisch, aber auch 105 persönliche Beratungen im Pflegestützpunkt sowie 27 Hausbesuche erfolgten. Die Hilfesuchenden verteilen sich dabei auf das gesamte Kreisgebiet.
 
Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes wiesen im Gespräch unter anderem auf die steigende Tendenz von Menschen mit demenzieller Beeinträchtigung und dem Fehlen von Angeboten mit tagessttrukturierenden Maßnahmen für Menschen ohne Pflegestufe mit Demenz hin. Ebenso fehlen Anbieter für Haushaltshilfen. Ziel der Mitarbeiterinnen ist bei allen Beratungen eine individuelle Begleitung der Hilfesuchenden und das Ziel, für jeden das richtige und passende Angebot zu finden. Dabei setzt der Pflegestützpunkt ausdrücklich auch auf die Einbindung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Beispielhaft ist hier die enge Kooperation mit der neugegründeten Alzheimergesellschaft und dem Hospizverein zu nennen.
 
Zusammenfassend können wir festhalten, dass sich der Pflegestützpunkt zu einer festen Institution entwickelt hat, der zu einer guten sozialen Infrastruktur vor allem in einem Flächenkreis gehört.
 
 

Homepage: SPD Kreis Plön


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