Keine Schließung von Standorten des Jobcenters im Kreis Plön

Veröffentlicht am 02.11.2013, 12:12 Uhr     Druckversion

Kreistagfraktionen im Plöner Kreistag Pressemitteilung                                                                              30.10.2013 Keine Schließung von Standorten des Jobcenters im Kreis Plön „Die Schließung von Standorten des Jobcenters lehnen wir ab"

so die Vorsitzeden der SPD  Kreistagsfraktion, Lutz Schlünsen, Bündnis90/Die Grünen, Axel Hilker und der FWG Kreis Plön, Bettina Hansen anlässlich einer Diskussion im Kreishauptausschuss.„Nach wie vor sehen wir das Vorhalten der Standorte in Lütjenburg, Heikendorf, Preetz und Plön als wichtig und richtig an. Über diese regionalen Büros erhalten die Betroffenen vor Ort die notwendige Beratung und Unterstützung zur Eingliederung in Arbeit. Langzeitarbeitslose haben Anspruch auf eine Dienstleistung, die ihnen auch in Zukunft effizient, bürgernah und serviceorientiert zu Gute kommt.“Die entsprechenden Mittel für die Personalkosten der Jobcenter und für Leistungen der  Eingliederung werden den Jobcentern in erster Linie vom Bund zur Verfügung gestellt. Die  Entwicklung der letzten Jahre hat allerdings gezeigt, dass sich das Verhältnis von  Personalkosten zu Eingliederungsmitteln zu Lasten der Eingliederungsmaßnahmen  entwickelt hat. Der Grund hierfür liegt nicht an steigenden Verwaltungskosten,  sondern an  der deutlichen Reduzierung der vom Bund zugewiesenen Mittel für arbeitsfördernde  Maßnahmen. „Diese Entwicklung darf nicht zur Schließung von Standortbüros führen“, so die  Fraktionsvorsitzenden. „Vielmehr fordern wir von der  Bundesregierung, ihrer Verantwortung  für eine angemessene Mittelausstattung nachzukommen und die Parameter der  Eingliederungsmittel-Verordnung, über die die Verteilung der Mittel gesteuert wird , entsprechend zu verändern. Es kann nicht sein, dass unser Jobcenter Kreis Plön aufgrund  seiner guten Eingliederungsquoten immer weniger Bundesmittel erhält und als Ausweg in  einem Diskussionspapier die Schließung von drei Standorten anregt.

Vor diesem Hintergrund werfen die Fraktionen die Frage auf, warum die Bundesagentur für  Arbeit im Jahr 2012  fast 900 Millionen € in die Rücklagen bzw. in den Bundeshaushalt  zurückgibt und darüber zulässt, dass die Jobcenter in den Kreisen ihrer Verantwortung   gegenüber den für Hartz IV-Empfängern kaum noch gerecht werden können. Hier besteht  aus unserer Sicht Handlungsbedarf, der auch innerhalb des Landkreistages diskutiert  werden sollte. Neben diesen Forderungen müssen auch im Kreis selbst nach kreativen  Ansätzen zur Verbesserung der Situation gesucht werden. Deshalb werden die  Kooperationsfraktionen im Sozialausschuss einen Prozess anstoßen, der sich insbesondere  mit der stärkeren lokalen Vernetzung von Institutionen, Behörden und Arbeitgebern im  Interesse der Betroffenen befassen soll, so Schlünsen, Hilker und Hansen abschließend. gez. Lutz Schlünsen                  gez. Axel Hilker                   gez. Bettina Hansen

Homepage: SPD Kreis Plön


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RE: Keine Schließung von Standorten des Jobcenters im Kreis , dieter schimmer, (06.11.2013, 18:19 Uhr)
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